Das Fischen im 9 ha großen Urbansee (Teich 1) mit Badestrand ist für Fischer mit gelöster Lizenz und gültiger Fischergastkarte bzw Jahresfischerkarte (auch Steuerkarte genannt) des Landes Kärntens erlaubt. Das Fischen in den westlich gelegenen kleinen Teichen (Teich 1 und Teich 2) sowie im Bach (Abfluss Urbansee bis Ende Zwattendorf  - Ortstafel),  ist nur Vereinsmitgliedern des Fischereivereins St. Urban gestattet. Bei unrechtmäßiger Befischung oder bei Verstößen gegen das Fischerei-Landesgesetzes wird von beauftragten Aufsichtsorganen sofort  Anzeige erstattet.

  1. Im Teich 2 müssen maßig gefangene Karpfen entnommen werden
  2. Das Nachtfischen ist nachwievor nur für Jahreskarten Inhaber und Vereinsmitgliedern erlaubt. Es gibt aber eine klein Änderung für Vereinsmitglieder. Hierzu bitte bei Vereinsmitgliedern oder Aufsichtsfischern nachfragen.
  3. Der Fang eines Zanders muss auf der Fangliste vermerkt werden
    auch wenn dieser Fisch nicht entnommen wird. Größe und Gewicht
    sind genauestens zu vermerken!
  4. in Pnkt 8 wird der Umgang mit Mitmenschen näher behandelt.
  5. Das Fahren um den See wird strengstens untersagt!
  6. Das anbringen von Holzpflöcken im See wird durch eine Anzeige geandet,
    der Gewässerinhaber verbietet jegliche Stangen / Holzpflöcke ect. im See!
  7. Zaunbeschädigungen werden behördlich zur Anzeige gebracht! Das Übersteigen von Zäunen führt zwangsläufig zu diesen Beschädigungen, und werden daher ausnahmslos dem Innhaber gemeldet!

Der Fang eines Welses ist unverzüglich telefonisch dem Obmann oder dem Aufsichtsfischer zu melden, bevor ein untermaßiger Fisch zurückgesetzt oder ein maßiger Fisch abgeschlagen wird.

Der Fischer akzeptiert mit Erhalt der Tages-, Wochen oder Jahreslizenz die  „Allgemeinen Lizenzbestimmungen“ (ALB)  des Fischereivereins St. Urbans und verpflichtet sich zu einer lückenlosen Dokumentation seines Fanges. Gewässer, Fischart, Datum, Maß und Gewässer (T1, T2, T3 bzw.B) sind in den vorgesehenen Karten einzutragen und an den Abgabestellen nach Lizenzablauf abzugeben. Jahreslizenzfischer und Vereinsmitglieder hinterlegen die Fangliste bis spätestens 29.12. des Jahres beim Obmann. Eine Lizenzverlängerung ist nur mit Abgabenachweis der Fangliste möglich.

§ 25 Voraussetzungen für die Ausübung des Fischfanges

(1) Zur Ausübung des Fischfanges ist berechtigt, wer

a)

Inhaber einer gültigen Jahresfischerkarte (§ 26) oder einer 
gültigen Fischergastkarte (§ 30) ist und

b)

in einem Fischereirevier entweder selbst Fischereiausübungs-
berechtigter ist oder einen vom Fischereiausübungsberechtigten 
ausgestellten Erlaubnisschein für die Ausübung des Fischfanges 
besitzt.

(2) Personen, die das 7. Lebensjahr vollendet, aber das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen den Fischfang ohne Jahresfischerkarte (Fischergastkarte) unter der Aufsicht einer voll handlungsfähigen Person, die Inhaber einer gültigen Jahresfischerkarte oder Fischergastkarte und eines Fischereierlaubnisscheines ist, ausüben, wenn sie einen Fischereierlaubnisschein haben.

(2a) Personen, die das 10. Lebensjahr vollendet, aber das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen den Fischfang nur mit einer gültigen Jahresfischerkarte (Fischergastkarte) und einem Fischereierlaubnisschein sowie unter der Aufsicht einer voll handlungsfähigen Person ausüben.

(3) Die Jahresfischerkarte (Fischergastkarte) und der Fischereierlaubnisschein (§ 32), sofern der Fischfang nicht vom Fischereiberechtigten ausgeübt wird, sind bei der Ausübung des Fischfanges mitzuführen und auf Verlangen den Fischereiaufsichtsorganen vorzuweisen und auszuhändigen.

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DIE AUSÜBUNG DES FISCHFANGES IN ABWESENHEIT DES FISCHERS  VOM AUSGELEGTEN  ANGELGERÄT IST STRENGSTENS UNTERSAGT!
Das Fischen vom Boot aus sowie das Auslegen von Ködern mit dem Vereinsboot  ist nur in Anwesenheit eines Vereinsmitgliedes gestattet. 

Das Fischen im Strandbad ist während der Betriebszeiten ausnahmslos verboten. Ebenso ist  das Fischen von Köderfischen in dieser Zeit untersagt.  Außerhalb der Badesaison / Badebetriebszeiten ist sowohl das Fischen im Strandbad  als auch auf den Stegen gestattet. Der Saisonstart und das Ende der Saison sind witterungsbedingt von der Gemeinde St. Urban festgelegt. Es gilt die Zeit zwischen dem 
15. Juni und dem 15. September  (Kernzeiten 6.00  Uhr – 20.00 Uhr) als Badesaison. Es ist aber durchaus möglich, dass die Witterungsverhältnisse es erlauben während der Badesaison den Bereich Strandbad zu befischen, jedoch nur nach vorheriger Absprache mit den Bediensteten des Strandbades.

Die Aufsichtsorgane des Strandbades sind bei Regelverstößen (wenn es um Sicherheit oder  Belästigung der Badegäste geht) berechtig, die Fischer des Strandes bis zum Ende des Badebetriebes zu verweisen. Sollten sich außerhalb der Kernzeiten Badegäste im Wasserbereich des Strandbades befinden, ist das Fischen in dieser Zone nicht gestattet.

Pro Tag sind 2 Stück Fische zur Entnahme erlaubt. Das Jahreslimit  ist bis auf Widerruf mit  10 Stück Friedfischen  und 5 Stück Raubfischen beschränkt.  Pro Jahr darf auch 1 Stör (Brittelmaß 120 cm) entnommen werden.

Jedes Mitglied des Fischereivereins St. Urban ist berechtigt,  5 maßige Forellen pro Jahr im St. Urbaner Bach zu fangen. Die maximale Entnahmemenge kann nach Rücksprache mit dem Obmann des Vereins und Zahlung eines zusätzlichen Entnahmebeitrages erhöht werden.

Den Vereinsmitgliedern wird dringend empfohlen aus dem 2. Teich maßig gefangene Karpfen nicht wieder in den Teich zurückzusetzen [1]

Es darf dem Landesfischereigesetz zugrundeliegend nur mit toten Fischen als Naturköder gefischt werden. Das Verwenden von lebenden Fischen als Köder hat eine Anzeige und den Entzug der Fischereilizenz inkl. einer 3-jährigen Sperre für die Befischung der Teichanlagen zur Folge.

Für den Teich 2 und 3 gilt bis auf Widerruf folgende Zusatzbestimmung: 
Naturköder dürfen nur mit Einzelhaken versehen werden. Bei Kunstködern sind Drillingshaken erlaubt. Mitgebrachte Köderfische dürfen keinesfalls lebend im Setzkescher oder anderen Behältnissen gehältert werden. Werden nichtheimische oder teichfremde Fischarten als Köderfisch lebend gehältert,  führt das zum sofortigen Entzug der Lizenz.

Das Anfüttern von Karpfen soll im eigenen Interesse keinesfalls zur Beeinträchtigung der Wasserqualität führen. Dem Fischereiaufsichtsorgan ist es gestattet, das unverhältnismäßige Anfüttern zu untersagen und das Futtermaterial bis zum Ende der Befischung in Gewahrsam zu nehmen.

Verbissene untermaßige Raubfische müssen ausnahmslos sofort abgeschlagen werden. Der Haken muss für die Kontrolle im Fisch verbleiben. Der abgeschlagene Fisch muss  in die Fangliste eingetragen  und den Aufsichtsorganen ohne Aufforderung mit Haken gezeigt werden.

Fische die irrtümlicherweise während der Schonzeit gehakt werden,  müssen schonend in das Wasser zurückgesetzt werden. Kommt es zum Verbiss eines solchen Beifanges ist ein  Aufsichtsorgan sofort zu verständigen.

Jeder Fischer verpflichtet sich,  mit Erhalt der Lizenz und der damit verbundenen Ausübung des Fischfanges  Vorbild für Jung und Alt zu sein und für Sauberkeit  an den Teichanlagen zu sorgen. Das Mitführen von Plastiksäckchen ist erwünscht, rund um die Teichanlage sowie dem Strandbad sind Mülltonnen der Gemeinde St. Urban aufgestellt. Da die Teichanlagen  auch von vielen Spaziergängern und Sportlern genutzt werden, bitten wir um sorgfältigen und sichern Umgang mit Glasbehältnissen. Umweltsünder werden ausnahmslos angezeigt,  ihnen droht der Entzug der Lizenz.

Der Fischereiverein St. Urban ist berechtigt, diese Fischereiordnung mit sofortiger Wirkung zu widerrufen.  Der Verein ist nicht verpflichtet,  die Lizenzinhaber von einem Widerruf zu unterrichten, hier gilt die sogenannte Holschuld.  Die letztgültige Fassung der Fischereiordnung wird auf der Homepage des Vereins unter http://www.urbansee.at veröffentlicht  und ist für jeden Lizenzinhaber einsehbar.

Ebenso hält sich der Verein das Recht vor,  sowohl Mitglieder als auch Jahres-, Wochen- oder Tageslizenzinhaber bei einem Regelverstoß gegen das Landesfischereigesetz oder die Fischereiordnung die Lizenz zu entziehen bzw. die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung aufzukündigen.

Die Gemeinde St. Urban hat Beschwerden im Hinblick auf das Verhalten einiger Fischer geäußert. Alle Fischer haben die Anliegen der Badegäste zu respektieren. Weiters darf während der Öffnungszeiten (d.h. in jenem Zeitraum , in dem Eintritt für das Strandbad kassiert wird) der Badebetrieb in keinem Fall gestört werden!

Da der Strandbad-Betreiber gesetzlich verpflichtet ist sich an die Badehygiene und Betriebsstättengenehmigung etc. zu halten, stellt das Fischen während der Betriebszeiten im Strandbad eine mögliche Übertretung der gesetzlichen Bestimmungen dar. Daher ist das Fischen im Strandbad-Bereich während der Geschäftszeiten ausdrücklich untersagt.

Es wurden weiters Beschwerden über den Umgang der Fischer mit "NICHTFISCHERN" kommuniziert. Der Fischereiverein St. Urban schätzt die Zusammenarbeit mit dem Gewässerinhaber und wird den Beschwerden der Beschimpfungen von Badegästen und Wanderern, durch den Entzug der Lizenz ahnden.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass ein abschätziger Umgang mit Mitmenschen obgleich von Fischer oder auch Nichtfischer seitens des Fischereivereins nicht toleriert werden kann! Wir bitten alle Vereinsmitglieder und Jahresfischer den Gästen des Gewässerinhabers den nötigen Respekt, in Vorbildwirkung, entgegenzubringen.